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Kategorie
Kultur

Passionskonzert 2020

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Status des Projekts

Platzierung
11
Stimmen
128

Ein Projekt von
BOG Blasorchester Gebenstorf

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Das Passionskonzert findet eine Woche vor Ostern statt. Der Konzertanlass lädt die Zuhörer mit besinnlichen, majestätischen, zuweilen auch dramatischen und mahnenden Klängen zum Innehalten und Nachdenken ein - einzigartig in der Blasorchesterszene.

Das Konzertprogramm orientiert sich im Grundgedanken an der Passions- und Osteridee: Aus dem Dunkel ins Licht; sowie an den traditionellen, gesungenen Passionskonzerten, wobei das Passionskonzert des BOG eine ungewöhnliche Alternative zu den klassischen Passionen darstellen soll. Die Kombination aus Orchestermusik und Gesang kommt einerseits im Hauptwerk, Ito’s ‘Gloriosa’, zum Tragen, wo die Orchestermusiker teilweise gregorianische Choräle singen; aber auch in den Liedern von Richard Strauss, welche das Konzertprogramm beschliessen.

Als Hauptwerk gelangt Gloriosa von Yasuhide Ito zur Aufführung: Nach einem recht dunklen ersten Satz (Oratio), in dem Männerstimmen gregorianische Gesänge darbieten, wird im zweiten Satz (Cantus) die Gregorianik mit japanischen Elementen vermischt. Das verarbeitete Thema der japanischen Ryuteki-Flöte basiert auf einer japanischen Volksmelodie aus dem 17. Jahrhundert. Auch der dritte Satz (Dies Festus) basiert auf einem japanischen Volkslied aus Nagasaki, diesmal aber in freudig-jubelnder Stimmung.

Zum Abschluss des Konzertes freuen wir uns besonders auf die Zusammenarbeit mit der Sopranistin Andrea Suter, mit der wir Lieder von Richard Strauss aufführen dürfen, welche thematisch hervorragend zum Passions- und Ostergedanken passen.
Allerseelen – Hierbei handelt es sich um die ersten Liedkompositionen von Richard Strauss, welche er 1885 im Alter von 21 Jahren schrieb und die bis heute zu seinen bekanntesten gehören.
Im Abendrot – Der Liedzyklus ‘Vier letzte Lieder’ ist das letzte grosse Werk und sicherlich die bekannteste Liedkomposition von Strauss. Die Lieder komponierte er in der Schweiz, nur ein Jahr vor seinem Tod. Im Abendrot ist das Letzte der vier letzten Lieder.

Das BOG ist ein Projektorchester aus Laienmusikern sowie projektspezifisch hinzugezogenen Berufsmusikern. Das BOG ist bekannt für seine qualitativ hochwertigen und anspruchsvollen Konzerte und steht seit 2019 unter der Leitung von Joachim Pfläging.

Wer wir sind
Das BOG besteht seit 61 Jahren und ist aus der ehemaligen Musikgesellschaft Gebenstorf hervorgetreten. Der Verein arbeitet seit 2006 als Projektorchester und besteht aus einem festen Mitgliederbestand von Laienmusikern sowie projektspezifisch zugezogenen Berufsmusikern, Musikstudenten und Solisten.
Das BOG ist bekannt für qualitativ hochstehende Konzerte. Das Orchester stand bis 2018 während 24 Jahren unter der Leitung von K. Herzog. Sein Nachfolger, Joachim Pfläging, gab 2019 sein Debut als musikalischer Leiter des BOG.

Aktivitäten
Das Konzertjahr des BOG umfasst jährlich drei Konzertprojekte. Jedes der drei Konzerte hat durch die musikalische Ausrichtung seinen ganz eigenen Charakter, womit das Orchester innerhalb eines Jahreszyklus immer auch seine Vielseitigkeit unter Beweis stellt.
Zudem organisiert das BOG jeweils Ende August ein dreitägiges Fischessen und trägt damit auch abseits der musikalischen Aktivitäten Jahr für Jahr mit einem grossen Event zum kulturellen Leben bei.

Jugendförderung
Das BOG gibt in seinen Konzertprojekten regelmässig Musikstudenten die Möglichkeit, durch projektspezifische Engagements Erfahrungen in der Orchesterpraxis zu sammeln. Daneben engagiert sich das Orchester seit 30 Jahren mit einer eigenen Musikschule für die Förderung der Jugend in der musikalischen Einzelausbildung und im Zusammenspiel. Derzeit werden rund 30 Schüler ausgebildet.

Hochstehende Blasmusik als wichtiger Kulturbestandteil
Erfahrungsgemäss spricht das BOG mit seinen unterschiedlichen Konzertprogrammen ein grosses Publikum aus der Region an.
Es ist uns ein grosses Anliegen, mit einer hohen Qualität und einem professionellen Auftreten einer breiten Bevölkerungsschicht den Zugang zur vielfältigen Musikkultur zu ermöglichen.